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Was war los im Dez/Jan?!

Ziemlich still ist er geworden der Blog...

Die Adventszeit, Weihnachten, Neujahr konnte ich gar nicht richtig realisieren. Weihnachtsstimmung - Hochsommer?!
Ins neue Jahr rutschen - keine gefrorenen Pfuetzen, Seen?!

Gerade die Adventszeit weicht sehr von unsrer ab: Die leckeren Schoko-Kalender gibt es nicht, stattdessen kommen die Kinder jeden Abend auf einer "Cancha", einem (Sport-)Platz, zusammen und "trensan" - schwer zu uebersetzen, der Brauch ist folgender: In der Mitte der Cancha steht ein hoher Pfahl mit vielen bunten Seilen. Jedes Kind haelt ein Seil in der Hand und tanzt um diesen Pfahl herum, dabei gibt es unterschiedliche Figuren, sodass verschiedene bunte Flechtmuster entstehen - oder eben ein Knotenchaos, reine Uebungssache...
Weihnachten an sich ist aehnlich wie bei uns, ich hab es allerdings in keiner Familie gefeiert, deswegen ist es dieses Jahr fuer mich anders ausgefallen. Insgesamt ist es wohl kitschiger, aber weniger kommerziell und Geschenke-orientiert, satt-gruen statt weiss...

Die Neujahrsnaechte wird getanzt, getanzt, getanzt... Um gut ins neue Jahr zu kommen, gibt es viele kleine Braeuche: Fuer jeden Monat des kommenden Jahres isst man eine Traube, ist die Traube suess, so wird auch der Monat suess, die sauerste Traube steht fuer den schwersten Monat.
Wer im naechsten Jahr verreisen moechte, packt an diesem Abend seinen Koffer, wer sich Geld wuenscht, zaehlt Geld...

Ich hab weder meinen Koffer gepackt, noch Geld gezaehlt, aber Trauben gegessen. Fuer Januar und Februar hab ich direkt zwei Suesse erwischt, ein vielversprechender Start ins neue Jahr also...
5.1.07 15:39


Sie laesst mich nicht los - die Reiselust... aber erst die Arbeit...

Im Januar standen wieder zwo Wochen auf meinem Reiseplan - zuerst gings nach Santa Cruz auf ein Freiwilligentreff, dann Cochabamba, wo ein Treffen der Jugendpastoral aus allen Departementos Boliviens stattfand.

Das klingt fast so, als sei ich staendig im Land unterwegs - und was macht die Arbeit?
Mitte Januar hat der Comedor wieder begonnen, seitdem haben wir einen Spielenachmittag - mit Wasserbomben - organisiert, bieten Hausaufgabenhilfe an und der Comedor strahlt jetzt in einem neuen hellen Gelb.
Ausserdem muss jetzt der Erloes der Sternsingeraktion verteilt werden, an einer Fotopraesentation bin ich gerade dran.
Seit ein paar Wochen betreue ich eine kleine Gruppe von Maedels, die gerade zur Erstkommunion gegangen sind und sich jeden Samstag nachmittag treffen, um die Kirche mit Blumen zu schmuecken, fuer die Messe vorzubereiten, zu spielen, sich auszutauschen...

Die Zeit in Santa Cruz und Cochabamba hab ich sehr genossen, gerade in Santa Cruz hab ich auch nochmal Aufwind und neue Ideen bekommen - so eine Auszeit ist denke ich nur positiv und bringt einen weiter... Ich hab wieder eine Menge netter Leute kennenlernen koennen, die die Erfahrung Freiwilligendienst mit mir teilen. Es gibt so eine grosse Projektvielfalt und auch innerhalb Lateinamerikas kann das Leben so unterschiedlich sein!
Wie unterschiedlich es allein innerhalb Boliviens ist, wurde auch in Cochabamba klar, wo jeder Jugendliche in Gruppenarbeit, Gespraechen, abends beim Zusammensitzen, in der "Noche cultural" (Kulturnacht) seine eigene Lebensrealitaet in die Runde eingebracht hat...
28.1.07 19:34





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